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Kirchengeschichte

Wann in Bärenwalde das erste Kirchlein erbaut wurde, weiß man nicht, wohl aber, daß es zur Zeit der Reformation im Jahre 1529 bereits sehr baufällig befunden wurde und daß es an der gleichen Stelle stand, wo sich heute die Bärenwalder Kirche erhebt. Diese wurde in den Jahren 1732/33 erbaut, 1775 erhielt sie ihren 52 Meter hohen Turm. Für den Bau des Turmes stifteten Bärenwalder, Hartmannsdorfer und Lichtenauer 90 Baumstämme. Noch heute kann man das Gefüge der riesigen Balken aus heimischen Wäldern bestaunen. Am 27. November 1870 stürzte die Turmspindel samt Knopf, Wetterfahne und Stern ab.

Knopf und Spindel wurden neu erstellt, die Wetterfahne durch einen Pfeil ersetzt., der die Richtung des Windes anzeigt. Die alte Wetterfahne kann man noch heute als Zeugnis hoher handwerklicher Kunst in der Kirche bewundern. Eine Orgel erhielt die Kirche 1795. Im Jahre 1905 stiftete die Familie Wapler eine Heizung für die Kirche. 1921 wurde das im I. Weltkrieg geplünderte Geläut wieder vervollständigt.Zum 200jährigen Bestehen der Kirche erneuerte man den Innenraum gründlich. In den letzten Tagen des II. Weltkrieges fielen amerikanische Granaten auf die Kirche. Die Fenster und das Dach wurden stark beschädigt. Die Glocken waren bereits für Kriegszwecke geschmolzen worden. 1951 konnte eine Dachhälfte repariert werden, Jahre später die andere. Ein neues Geläut erhielt der Turm 1948.

DorfkircheDie Bärenwalder Kirche ist die zweitgrößte Dorfkirche in Sachsen. Sehenswert sind der Altar (erbaut um 1733) und die alte Orgel. Der wertvollste Kunstschatz der Kirche ist das Bornkinnel aus dem Jahre 1673. 

 

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